EU-Nachhaltigkeitsverordnung für Modemarken
Die EU-Nachhaltigkeitsverordnung verändert die Art und Weise, wie Modemarken Produktinformationen sammeln, überprüfen und kommunizieren. Der Fokus verschiebt sich von allgemeinen Nachhaltigkeitsfloskeln hin zu nachvollziehbaren Daten über Faserzusammensetzung, Chemikaliensicherheit, Recyclinganteil, Langlebigkeit, Kreislaufwirtschaft und Verantwortung in der Lieferkette. Für Lieferanten bedeutet dies, dass Zertifikate und Dokumentationen exakt dem Stoff, der Farbe, der Verarbeitung und dem jeweiligen Artikel entsprechen müssen.
Nicht jede Regel erfordert dasselbe Zertifikat. Einige Regeln betreffen das Produktdesign, andere die Kennzeichnung, wieder andere Umweltaussagen und manche die Sorgfaltspflicht in der Lieferkette. Am sichersten ist es, von Lieferanten Nachweise auf Artikelebene anzufordern, nicht nur allgemeine Unternehmenserklärungen.

